Was mache ich mit Antworten, die alles verändern?

Shownotes

Kaja erzählt zu Beginn von diesem "akward Moment", den sie auf einer Netzwerkveranstaltung hatte, in dem alle versuchten interessante Smalltalk-Fragen zu stellen, was aber gar nicht so einfach ist. Zu oberflächlich? Zu privat? Zu konstruiert? Es ist wie ein Balanceakt – wie findet man die Frage, die locker ist, aber trotzdem Verbindung schafft?

Im Studio Nova fällt genau das leichter und so fragt Kaja dann doch ganz einfach „Wie geht es dir?“, woraufhin Sarah von ihrer Diagnose erzählt – und die hat es in sich. Lebensmittelunverträglichkeiten, ein Immunsystem im Daueralarm, ein System, das ständig gegen sich selbst kämpft. Doch was bedeutet es, endlich Antworten zu haben nach dieser langen Zeit, in der der Körper sich immer wieder gemeldet hat und Ärzte immer wieder nur von „Stress“ sprachen? Wenn man nun trotz der Ergebnisse nicht genau weiß, wie es nun weitergeht und wie sie sich in Zukunft ernähren kann? Eins weiß Sarah ganz sicher: „Ich will den Preis nicht mehr zahlen, keine Energie mehr zu haben“

Gemeinsam fragen sie sich, warum Menschen so oft an Sätzen festhalten wie „In dem Alter brauchst du damit nicht mehr anfangen“ oder „Das passt nicht zu mir“. Wie soll man wissen, ob Surfen oder Rikscha fahren das Richtige für einen ist – wenn man es nie versucht? Und gleichzeitig ist unsere Zeit begrenzt. Wir können nicht alles ausprobieren. Wir diskutieren, ob wir tatsächlich aus unserer Komfortzone rausMÜSSEN (Wer hat das eigentlich mal festgelegt?) oder ob wir unserem Bauchgefühl vertrauen können, dass dieser neue Trend XY eben nichts für uns ist?

Eine Folge über den Mut, den eigenen Körper ernst zu nehmen, bessere Fragen zu stellen und die eigenen Geschichten im Kopf neu zu schreiben.

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