Neue Wege, schnelle Entscheidungen und die Frage, wie wir gut füreinander sein können
Shownotes
In dieser Folge sprechen Kaja und ich über Aufbruch – im Großen wie im Kleinen. Kaja steht am Beginn eines neuen Projekts, und wir sprechen darüber, wie sich so ein neuer Schritt anfühlt: zwischen Aufregung, Neugier und der Frage, worauf man eigentlich wirklich gespannt ist.
Von dort aus führt uns das Gespräch direkt zum nächsten Entwicklungsschritt von Studio Nova. Denn auch bei uns ist etwas in Bewegung geraten – schneller, als wir selbst gedacht hätten, denn: "Huch, das ging aber schnell: Da war die Kündigung schon raus."
Wir sprechen darüber, wie überraschend leicht manche Entscheidungen sein können, obwohl sie oft erst einmal groß oder schwer wirken könnten. Und darüber, dass Wachstum für uns nicht einfach nur mehr Raum bedeutet, sondern die Möglichkeit, wieder mehr Menschen um uns zu haben und einen Ort zu schaffen, an dem Beratung, Therapie und Coaching gute Bedingungen vorfinden – weil schon vieles da ist, was diese Arbeit trägt.
Wie so oft bleibt es aber nicht bei Plänen und Ideen. Wir landen auch bei Kajas Schildkröte, bei der Frage nach einem möglichen Erbstück und bei Familienmitgliedern, die über 100 Jahre alt geworden sind. Und irgendwo dazwischen wird deutlich, wie sehr Biografien, Herkunft und kleine Nebenspuren oft mit den großen Themen verbunden sind.
Außerdem sprechen wir über etwas, das uns in unserer Arbeit immer wieder beschäftigt: dass wir Menschen oft ausgesprochen gut darin sind, zu analysieren, zu verstehen und zu intellektualisieren – und gleichzeitig viel weniger darin, wirklich zu spüren. Es geht um die Bedeutung des Körpers in Sitzungen, um das Verhältnis von Verstehen und Wahrnehmen und darum, warum genau dort manchmal etwas fehlt.
Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf Persönlichkeitsschubladen, Zielgruppenlogiken und die Frage, wie hilfreich oder problematisch solche Zuschreibungen eigentlich sind. Und wir sprechen darüber, was es heißt, gut füreinander zu sein – nicht aus Pflichtgefühl oder Erwartung, sondern aus einer inneren Haltung heraus.
Eine Folge über Aufbruch, Wachstum, Körperwissen, alte Muster und die Frage, wie wir Räume und Beziehungen so gestalten können, dass sie wirklich tragen.
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